Online Bewerbungen - so geht's


Online Bewerbungen sind heute bei vielen Unternehmen Standard und so werden bereits über 60% aller Stellen von Deutschlands führenden Unternehmen über das Web vergeben. Dennoch wird bei der Bewerbung im Netz oft vergessen, dass kleine Details wie das Erscheinungsbild und die Gesamtwahrnehmung, Rechtschreibung und Grammatik, sowie Anschreiben und E-Mail Adresse genauso passgenau und penibel überprüft werden sollten, wie bei der Druckversion. Die häufigsten Pannen und Fehler bei Online Bewerbungen haben wir in einer kurzen Übersicht zusammengefasst.


Nr. 1: Der Absender

E-Mail Adressen wie süße-lilly22@knuddelsmail.de solltet ihr unbedingt vermeiden, stattdessen eine seriöse, aussagekräftige Adresse zum Versand von Bewerbungen und einen seriösen Provider wählen. Vermeide Fantasienamen, Zahlenkombinationen, Spitznamen und Sonderzeichen – diese werden oft als kindische Spielereien betrachtet und sind allenfalls für Freunde und Bekannte angebracht. Stattdessen ist hier vorname.nachname@provider.de üblich. Auch bei der Wahl des Providers ist Vorsicht geboten: besser nicht die E-Mail Adresse eines Unternehmens – wohlmöglich sogar noch die des aktuellen Arbeitgebers – wählen und auch Providernamen die „hot“ oder andere SPAM-ähnliche Elemente enthalten könnten ausgefiltert werden.

Nr. 2: Betreff und Anrede

Der Betreff der E-Mail sollte zum Anklicken, Wiederfinden der E-Mail und zur thematischen Einordung und Priorisierung geeignet sein. Viele Stellenbeschreibungen liefern einen spezifischen Stellencode mit, dieser sollte unbedingt enthalten sein, ebenso wie das Wort Bewerbung und die Fachrichtung. Ungewöhnliche Zeichensetzung, Großschreibungen oder gar Zusätze wie: „Wichtig: …“, „Bitte lesen…“ oder „DRINGEND!“ unbedingt vermeiden, diese führen oft zu einem gegenteiligen Effekt. Ansonsten: keep it short and simple. Die Anrede sollte in der üblichen höflichen Redeform „Sehr geehrte/r…“ gestaltet sein und – falls angegeben – unbedingt den konkreten Ansprechpartner enthalten. Ist dieser nicht angegeben, lohnt es sich oft, telefonisch vorab nachzufragen.

Nr. 3: Format und Dateianhänge

Alle (!) geforderten Dokumente am besten als PDF mit aussagekräftigen Dateinamen versehen und wenn möglich komprimiert in den Anhang einfügen. Ungewöhnliche Formate wie HTML sollten unbedingt vermieden werden und wer ganz sicher sein möchte, schreibt auch das E-Mail Anschreiben im ASCII Format. In der Regel sollten die Gesamtdateigrößen 2MB nicht überschreiten, besser sind natürlich deutlich kleinere Dateigrößen von 400 – 600KB.